Sonntag, 21. Juni 2015

Blogroll | Bekleidet

Wahrscheinlich einen der bekanntesten deutschen Modeblogs betreibt Jana Wind alias Bekleidet.


Seit Juli 2009 bloggt die Wahl-Münsteranerin über ihre Outfits und ihr Leben. Obwohl Bekleidet mittlerweile auch über unsere Landesgrenzen hinaus bekannt ist, bewahrt sich Jana stets einen sehr authentischen und lebensnahen Stil: nicht zuletzt bei ihren wöchentlichen Sum-Ups, in denen sie gerne mal völlig ausflippt vor Freude und auch merkwürdige YouTube-Videos zum Besten gibt. Absolut sympathisches Mädchen!

2015 |via|
Janas Stil ist sehr feminin und elegant, aber durchaus verspielt, und sie scheut sich auch nicht vor wilden Mustern.

2013 |via|
Neben Mode bloggt Jana regelmäßig über Beauty und ihre Reisen, gibt zudem Blogging- und Photoshop-Tipps und Interior-Inspirationen.

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Abu Dhabi |via|
Bekleidet ist eindeutig mein liebster deutscher Blog, ich hole mir hier regelmäßig Inspirationen und lasse mich von Janas Stilbewusstsein und ihrer lockeren Art immer wieder einfangen! 

Freitag, 22. Mai 2015

Alles neu macht der Mai - Frühjahrsputz

Frühlingszeit ist Aufräumzeit. Die ersten warmen Sonnenstrahlen wecken uns aus dem Winterschlaf, wir recken und strecken uns und werden uns unserer Umgebung bewusst. Aber was wir da sehen, ist manchmal alles andere als schön. Zeit für einen Frühjahrsputz, und wo lässt er sich sinnvoller starten als im Kleiderschrank?


Dazu habe ich mir ein paar Regeln auserkoren, mit denen das Ausmisten einfacher wird:

1. Die 1-Jahr-Regel
Kleidung, die man länger als ein ganzes Jahr nicht mehr getragen hat, wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit auch weiterhin nicht tragen. Ein oder zwei Lieblingsstücke kann man sicherlich behalten, aber der Großteil dieser Sachen gehört eindeutig nicht mehr in den Schrank.

2. Unkombinierbare Stücke
Jeder von uns hat sie, doch sie treten nur selten zum Vorschein: Der eine süße Pulli, der zwar für sich genommen Zucker ist, aber so gar nicht zum Rest der Garderobe passen will. Das traumhafte Paar Glitzer-High Heels, das alle Blicke auf sich zieht, aber eher auf dem Laufsteg als zu den Alltagsjeans getragen werden sollte. Natürlich ist es schön, auch mal außergewöhnliche Stücke zu haben, aber mit einem realistischen Blick lässt sich meist sicher sagen, dass der Pulli auch in einem halben Jahr noch nicht zur Arbeit angezogen werden kann. Also weg damit.

3. Zu große/kleine Kleidung
Nach einer Diät oder nach Weihnachten passen viele Kleidungsstücke erstmal nicht mehr und es müssen neue her - was aber mit den alten, nun nicht mehr brauchbaren Klamotten machen? Ich sage: ein oder zwei Hosen behalten und mit dem Rest kurzen Prozess machen, wenn man nicht (realistisch!) vor hat, in den nächsten Monaten wieder ab- oder zuzunehmen.

4. Klassiker
Der schwarze Cardigan, die weißen Ballerinas, das graue Shirt - diese Dinge trägt man oft und braucht man auch. Allerdings sollte man auch hier den Blick darauf haben, ob manche dieser Kleidungsstücke nicht schon zu oft getragen wurden und damit nicht besser durch neue ersetzt werden sollen.

5. Zu viel eintönige Kleidung
Ein eigener Stil ist etwas Schönes und Sicheres, doch nur schwarz oder nur grau sind doch auf Dauer langweilig. Lieber mal etwas Farbe ins Spiel bringen und sich von ein paar ehemaligen Dauerbrennern trennen, um Platz für Neues zu machen!

6. Kaputte Kleidung
Das Shirt hat schon seit Jahren ein Loch, in den dein ganzer Arm passen würde? Flicken oder weg damit.


Mit diesen simplen Regeln habe ich einen ganzen Müllsack vollkriegen und damit genug Platz für neue Investitionen machen können.

Und wohin mit den ganzen Oldies? Ich gebe sie meistens in die Kleiderspende (aber Obacht - am besten in die Container von DRK, Kolping oder der Stadt geben und nicht in die ominöser Verwertungsfirmen werfen!), alternativ nehmen auch Sozialkaufhäuser eure Spenden gerne an. Wer mit den ausrangierten Stücken noch ein paar Euro machen möchte, kann sie auch bei eBay oder im Kleiderkreisel anbieten.

Montag, 11. Mai 2015

Katy's Haties | Germany's Next Flop-Model

Seit nun zehn Jahren pflege ich eine mal mehr, mal weniger intensive Hassliebe zu Germany's Next Topmodel. Gut die Hälfte der bisherigen Staffeln habe ich regelmäßig verfolgt. Doch dieses Mal bin ich entsetzt, enttäuscht und bisweilen sogar wütend. Was ist da nur los?

|Original via|
Eigentlich freue ich mich immer auf den Donnerstagabend. Mit einer illustren Gruppe von fünf bis sechs Mädels einigen wir uns vorher auf ein leckeres Gericht, welches wir vor der Sendung zusammen kochen (lecker Käsespätzle, ein Pizza-Kit oder auch Curry), und wenn wir super crazy drauf sind, gibt es zudem noch eine zuckersüße Nachspeise (hallo, Tiramisu!). So weit, so gut. Um 20:15 Uhr allerdings geht die Schmach dann los!

Dass die Hälfte der Sendung aus Rumgezicke und Bitchfights besteht, kennen wir ja bereits. Aber was wir dieser Tage zu sehen bekommen, übertrifft alles Gesehene und meine psychische Belastbarkeit um ein Vielfaches. Und Schuld daran ist - wer sonst - diese kleine Göre namens Darya.

Im Ernst mal: Wer hat die denn bitte erzogen? Vollkommen überheblich, nervtötend und - am allerschlimmsten - bodenlos selbstverliebt bringt sie mich jede Woche auf's Neue aus der Fassung! Sie motzt alle um sich herum ständig grundlos an, fühlt sich bei jeder Kleinigkeit benachteiligt und misst so unheimlich stark mit zweierlei Maß, dass ich mich hüten muss, mein soeben gekautes Essen nicht direkt wieder zu erbrechen.

Kleine Beispiele gefällig?

1. "Ihr" Kleid. Das Cosmopolitan-Covershooting steht an. Es gibt verschiedene Outfits. Darya verliebt sich spontan in ein (hässliches) Versace-Kleid, erfährt dann aber, dass Katharina es tragen wird. Und statt professionell mit der Entscheidung der Cosmo-Redaktion umzugehen, wettert sie gegen Katharina: "Ich glaub, ich geh zu ihr hin und sage ihr, sie soll die Finger von dem Kleid lassen!", ist da noch ein verhältnismäßig harmloser Kommentar. Sie redet über Kathas Illoyalität, und, der Peinlichkeit nicht genug, spricht sie die Cosmo-Verantwortliche darauf an, wie ungerecht die Situation für sie sei... (O-Ton Hayo: "Ich hätte mir das keine fünf Minuten angehört.") An Peinlichkeit nicht zu überbieten? Passt auf!

2. Das Skypegespräch. Normalerweise haben die Mädchen kaum Kontakt zu ihren Familien und Freunden. Da ist es schon etwas Besonderes, dass kurz vor dem Finale Daryas (mittlerweile Ex-) Freund per Skype zugeschaltet wird. Statt sich aber zu freuen, zieht Darya weiterhin ihre Egonummer durch. "Jetzt mach doch mal das scheiß Video an!" klingt doch generell um einiges freundlicher als ein "Hi, ich vermisse dich", oder? Auch ihre Abschiedsworte wählt die Zicke weise: "Ich komme um 5:30 Uhr am Bahnhof an. Ich schwöre dir, wenn du auch nur eine Minute zu spät kommst...!" Zum Glück lässt sie den wesentlichen Teil dieser Drohung unausgesprochen. (O-Ton Freund: "Macht euch mal keine Gedanken, die ist immer so zu mir"... ah ja.)

3. Das Glatzenshooting. "Ich fand das Shooting ganz cool. Mich hat es ein bisschen genervt, dass ich als letzte wieder dran war." Kompliment, denn so viele Unwahrheiten kann nur unsere Lügenbaronin höchstpersönlich aneinanderreihen, ohne mit der künstlichen Wimper zu zucken. Analysieren wir doch mal:

  • "Ich fand das Shooting ganz cool" - ich mag es nicht mal Untertreibung nennen. Denn was hat sie sich wieder aufgeregt! Ich erinnere mich vage an folgende Aussage beim Fototermin: "Ich möchte einfach mal ein normales Shooting haben, nicht dieses scheiß Kunstwerk, weil Kristian [der Fotograf] sich immer irgendwas einbildet." Aber war ganz cool, gell?
  • "Mich hat es nur ein bisschen genervt" - ein bisschen genervt und dann solche Sprüche? Offensichtlich braucht es generell nicht viel, um Darya zu nerven, aber "ein wenig" definiere ich doch dann eher nicht mit Tränen, Wutausbrüchen und Beschimpfungen. Aber vielleicht bin das ja nur ich.
  • "...dass ich als letzte wieder dran war" - 404 not found. Die Gute hat wohl ein ziemlich undankbares Kurzzeitgedächtnis, denn als direkte Antwort auf diese These gab Heidi folgendes bekannt: "...was ja nicht stimmt. Ich habe nämlich extra mal nachgeguckt, ob du immer die letzte gewesen bist, und das bist du nicht gewesen. [Heidi und ihr Plusquamperfekt... aber ist eine andere Geschichte]" Boom! Da guckst du doof aus der Wäsche, liebe Darya!

Selten habe ich eine derartig ausgeprägt Antipathie einem menschlichen Wesen gegenüber bei mir feststellen können. Als Jury (und auch als Kunde) hätte ich längst auf den Tisch gehauen und diese Lästerschwester hochkant rausgeworfen. Deshalb bin ich sicherlich nicht die Einzige, die sich jede Woche auf's Neue wundern musste, weswegen sie weiterhin in der Show bleiben durfte.

Doch gestern wurden wir endlich belohnt - Darya ist im Halbfinale rausgefolgen, Gott sei Dank! Diese Tatsache (und natürlich auch die, dass die anderen Mädchen allesamt besser sind) bestätigt meine Vermutung nur noch mehr: Sie war als Zicke für die Quoten zuständig. Nicht mehr und nicht weniger.
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