Montag, 31. Oktober 2011

All about klauen.

Wie unauffällig!

 

Wer hat denn da von wem geklaut? Diese Ausgabe von Nick Hornbys Buch erschien im Jahre 2003, die von Brendan Halpin erst 2006.. Recycling der etwas anderen Art.

Und, mal unter uns, das Motiv ist echt P(f)anne ;) Höhö.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Zitiert | »Let it be!«

»Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen, Frau Thaler! Sie sind in der Endauslosung um einen wunderschönen Beetle, Frau Thaler, und Sie...«
»Was, echt?«, hier unterbrach ich die freundliche Frau oder den freundlichen Mann begeistert. »Ein Beatle? Welcher ist es denn? Paul McCartney? Oder Ringo Starr? Na ja, wunderschön ist vielleicht was anderes, aber - egal! Für wie lange darf ich den denn behalten? Und meinen Sie, der macht auch Hausarbeit?«
»Hahaha, ich spreche natürlich von dem Auto! Einem wunderschönen Beetle-Cabrio. Das wäre doch was für den Sommer, oder etwa nicht, Frau Thaler? [...] Wenn Sie sich jetzt entscheiden, ein Los zu kaufen, dann haben Sie die Chance auf 2,5 Millionen Euro Gewinn! Na, ist das nichts? Und das für nur sechs Euro in der Woche!«
So, und damit hatte ich ja einen Grund. Bodenlose Enttäuschung eben.
»Also, das finde ich jetzt nicht nett von Ihnen«, konnte ich dann sagen, bevor ich energisch die Aus-Taste drückte. »Erst machen Sie mir den Mund mit Paul McCartney wässrig, und jetzt wollen Sie mich so billig abspeisen. Wie soll mir denn ein Auto bitteschön im Haushalt helfen, hm? Und dann auch noch ein Cabrio! Wo ich doch so empfindlich gegen Zugluft bin! Rufen Sie hier nie wieder an! Let it be!«

[Kerstin Gier, Für jede Lösung ein Problem]

Freitag, 21. Oktober 2011

katy's greaties | Baby's In Black.

Eigentlich lese ich ungern Comics. Meine „Sammlung“ besteht aus einem mickrigen Lustigen Taschenbuch. Doch letztes Weihnachten schenkte mir mein Freund den Graphic Novel Baby's In Black von Arne Bellstorf. Die-Hard-Beatles-Fans ahnen sicherlich sofort, worum es sich handelt. Aber bitte keine vorschnellen Urteile! Denn hinter dem Beatles-Songtitel verbirgt sich keine Geschichte der Band im eigentlichen Sinne, sondern die des früheren Bassisten Stuart Sutcliffe und seiner Hamburger Freundin Astrid Kirchherr.

[zur Vergrößerung bitte anklicken]

Im Jahre 1960 verließen die fünf Liverpooler Paul McCartney, John Lennon, George Harrison, Pete Best und Stuart Sutcliffe ihre Heimat und gingen nach Hamburg, um dort Nacht für Nacht erst im Indra Club und später im Kaiserkeller dem Publikum den Rock'n'Roll näherzubringen.




Während dieser Zeit lernte der sensible Stuart die Fotografin Astrid Kirchherr kennen und auch lieben. Die Bandhistorie bleibt dabei im Hintergrund, und vorwiegend dokumentieren die Bilder die Liebesbeziehung eines jungen, verliebten Pärchens.


Liebevoll arrangierte, niemals überladene Schwarz-Weiß-Zeichnungen mit großer Ähnlichkeit zur Realität machen den Charme dieses Buches aus. Die Ähnlichkeiten der Gesichter zu den wirklichen Personen verblüfft mich immer wieder aufs Neue.

[Zeichnung versus Original]



Ich liebe diese Buch, und auch nachdem ich die 204 Seiten durchgelesen hatte, mochte ich es gar nicht aus der Hand legen. Eine wirklich schöne und auch tragische Geschichte mit einem kleinen Einblick in die frühen Geschehnisse meiner Lieblingsband aller Zeiten 

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Zitiert | I Wanna Hold Your Hand.

“You know the reason The Beatles made it so big?...'I Wanna Hold Your Hand.' First single. Fucking brilliant. Perhaps the most fucking brilliant song ever written. Because they nailed it. That's what everyone wants. Not 24/7 hot wet sex. Not a marriage that lasts a hundred years. Not a Porsche...or a million-dollar crib. No. They wanna hold your hand. They have such a feeling that they can't hide. Every single successful song of the past fifty years can be traced back to 'I Wanna Hold Your Hand.' And every single successful love story has those unbearable and unbearably exciting moments of hand-holding.”

[David Levithan - Nick & Norah's Infinite Playlist]


[via]

Dienstag, 18. Oktober 2011

Books from Boxes.

Bücher der letzten Stunden:

Bücher der nächsten Stunden:

Mein Faible für Chick Lit ist im Übrigen erst in den letzten Wochen erwacht. Eigentlich kann ein Roman im Grunde nicht düster genug sein für mich. Serienkiller, Psychopathen, unerwartete Wendungen im letzten Akt -- alles kein Problem für mich, solange es bei der Buchform bleibt. Abgesehen von Nick Hornby sagt mir Gegenwartsliteratur auch nicht wirklich zu. Woher also die plötzliche Vorliebe für Kitschromane? Werde ich mit zunehmenden Alter etwa anfälliger für die niedergeschriebenen Wünsche mittelalter Singlefrauen? Bei aller Liebe, ich hoffe das ist nur eine Phase.

Was lest ihr gerade so? Was könnt ihr mir empfehlen? Und nutzt jemand von euch auch Archivierungshilfen wie goodreads?

Zitiert | Ice ice baby.

»Ehrlich gesagt, bin ich nicht besonders scharf auf Eis.«
»Wie kann man Eis nicht mögen?«
»Es verlangt zu viel von einem.«
»Das verstehe ich nicht.«
»Überleg doch mal. Wenn man sich ein Eis gekauft hat, muss man es auf der Stelle essen. Entweder das, oder man wird es für alle Zeit verlieren. Sieh dir dieses Eis hier an. Es tropft schon. Man kann es nicht wegstellen, um es später aufzuessen, wie beispielsweise ein Stück Kuchen.«
»Erzähl mir doch nichts! Hast du jemals in deinem Leben ein Stück Kuchen weggestellt, um es später aufzuessen?«
»Darum geht es nicht. Es geht darum, dass ich es könnte, wenn ich wollte.«

[Jill Smolinski - Die Wunschliste]

Donnerstag, 13. Oktober 2011

katy's haties | I want to ride my bicycle, I want to ride my bike.

Wir Menschen haben so ziemlich alles geschafft, was man schaffen kann. Wir waren auf dem Mond. Wir können uns selbst klonen. Wir haben ein weltweites Datennetz angelegt, mit dem jeder jederzeit sämtliche Informationen finden kann, die es gibt.

Was wir aber seit der ersten Konstruktion im 17. Jahrhundert partout nicht hinbekommen, ist es, ein Fahrrad so zu bauen, dass es auch wirklich funktioniert!

Wie schwer kann das denn bitte sein? Sicherlich nicht so schwer! Ein Fahrrad ist kein hochkomplexes Gebilde von präzis angeordneten, ungewöhnlichen Bauteilen. Ein Rad ist einfach eine kleine Maschine, die mich ohne wenn oder aber von A nach B bringen soll. Und zwar nicht nur bei Tageslicht, sondern auch im Dunkeln! Ich will ein funktionierendes Licht, ich will eine Bremse, die dann bremst, wenn es bremzlich (haha) wird, und verdammt noch mal, ich will ne Ganzschaltung, die auch einen anderen Gang als nur den dritten kennt!


Ich will nicht jeden Herbst, wenn die Sonne eher untergeht, rausfinden, dass die Lampen nicht mehr funktionieren. Ich will auch dafür keinen Kostenvoranschlag von hundert Euro haben, denn so viel werde ich dafür im Leben nicht bezahlen! Für die Summe kann ich schon ein Gebrauchtrad kaufen, aber was nützt mir das, wenn sich auch dieses wieder weigert, mir Licht zu spenden?!

Verdammte Kacke! Das ist doch alles eine großangelegte Verschwörung der Fahrradindustrie! Die wollen doch nur, dass ich am laufenden Band mein gesamtes Geld dafür aufwende, dies und das und jenes zu reparieren. Anstatt einfach mal alles heil zu machen und heil zu lassen! Dumme Pisser.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

katie's haties | Baby, you can't drive my car.

Mein kleiner Bruder ist gerade dabei, seinen Führerschein zu machen. Wie es sich gehört, macht er seine Übungen, liest sein Lektionenbuch und bald wird auch schon seine erste Fahrstunde sein. Noch kann ich mir nicht vorstellen, wie der Bro denn unser Auto durch die Stadt kutschieren soll, ohne dass ich es komisch finden werde. Und auch die Tatsache, dass einige seiner Freunde schon längst fahren dürfen, lässt mein Sicherheitsgefühl nicht gerade ansteigen. Aber eine Gewissheit beruhigt mich sehr. Nämlich die, dass der Bro fahren kann. Er weiß, wo sich Gas- und Bremspedal befinden, seine Augen sind scharf wie eh und je, und auch seine Reaktionsgeschwindigkeit ist auf dem Zenit. Da sollte ich mir ja nun wirklich keine Sorgen machen.

Ohnehin sorgt dafür ja schon eine andere Altersgruppe! Ich kriege es ernsthaft mit der Angst zu tun, wenn ich manchmal so sehe, welch betagte Menschen sich --unberechtigterweise! -- immer noch in der Lage fühlen, im Straßenverkehr mitzuwirken! Gehen können sie nicht mehr ohne Rollator, aber im Auto kann man ja schließlich sitzen. Zeitung lesen können sie nicht mehr ohne Lupe, aber beim Autofahren geht's ja eh mehr ums Schätzen als ums Sehen.

Bereits im Jahre 2003 war dieses Problem bekannt, und South Park widmete dem gleich eine ganze Folge. In der "Revolution der alten Säcke" [wer's nicht kennt, direkt hier anschauen!] wollen die Senioren partout ihre Autos nicht stehen lassen, obwohl sie alles plattfahren, was nicht niet und nagelfest ist. Ohne, dass irgendjemand sie stoppen kann! Passend hierzu las ich vor kurzem folgenden Artikel:


Lustig, was? Ja ja. Aber wenn man bedenkt, dass sich diese Frau gerade ernsthaft ein Auto kaufen wollte, obwohl sie ganz eindeutig nicht mehr in der Lage ist, dieses zu steuern, dann sollte einem das Lachen vergehen. Außerdem -- wer soll den Schaden tragen? Die Versicherung? Das heißt, wir bezahlen dafür, dass alte Leute uns die Läden kaputtfahren. Nett.

Noch besser finde ich aber die Geschichte, die sich im April in Meppen zugetragen hat. Jene hat sich damals wie ein Lauffeuer verbreitet, weil auch diese auf den ersten Blick ziemlich amüsant klingt. Im Prinzip ging das Desaster so vonstatten: Rentner in Wagen A verwechselt auf dem Parkplatz Gas- und Bremspedal, rast in eine Spielothek, setzt zurück, schiebt Wagen B 20 Meter vor sich her, Wagen B rammt Wagen C und auch noch ein Mädchen auf einem Fahrrad, während Wagen A noch ein Stück weiterfährt, eher der gute Rentner die Bremse endlich findet [nachzulesen und anzusehen im Übrigen hier]. Die Schadenssumme von 50.000 Euro kann man da ja fast als Schnäppchen betrachten! Und die Behören können da nichts weiter machen, als offensichtlich nicht mehr fahrtüchtigen Menschen dazu zu raten, ihren Führerschein freiwillig abzugeben.

Ich plädiere also wirklich für einen verbindlichen Test der Fahrtüchtigkeit ab einem festgelegten Alter. So geht das nicht. Langsam krieg ich es wirklich mit der Angst zu tun.

Dienstag, 4. Oktober 2011

katie's greaties | autumn almanac #2

Die Sonne, der Duft, die Blätter, die Farben. In eine Decke kuscheln, Chai Latte trinken und lesen. Nicht zu warm, nicht zu kalt. Mütze aufsetzen, wenn man will. Strumpfhose anziehen, ohne zu erfrieren. Langsam wird es dunkler. Aber zum Glück nur sehr genügsam. Spazieren gehen durch den Regen. Leicht melancholische Musik hören.









Natürlich die Musik!
Und dieses Jahr sind heiße Anwärter auf das Herbstalbum 2011:

  • Counting Crows - August And Everything After (wie jedes Jahr)
  • The Beatles - Rubber Soul
  • dEUS - Keep You Close
  • Elbow - Leaders Of The Free World
  • The Head and the Heart - The Head And The Heart
  • The Good, The Bad & The Queen - The Good, The Bad & The Queen
  • Kasabian - Velociraptor!
  • Noel Gallagher's High Flying BirdsNoel Gallagher's High Flying Birds (in zwei Wochen erscheint es, ich kann's kaum erwarten!)

Ich liebe den Herbst. Irgendwie.

Montag, 3. Oktober 2011

katy's haties | Do it for you!!!

Ihr müsst wissen, dass ich die englische Sprache genauso sehr liebe wie meine Muttersprache. Mit Leidenschaft habe ich mich schon in der vierten Klasse damit gebrüstet, auf Englisch bis zwölf zählen zu können (denn damals hatte man ja bekanntermaßen erst ein Jahr später Englischunterricht). Ich war stets eine der Besten in den Englischkursen, und meine diversen Englischzertifikate kommen ja auch nicht von ungefähr. Daher darf ich mit Fug und Recht behaupten, dass ich mich bestens in der englischen Sprache auszudrücken weiß. Und aus dem Grund ist es für mich grob fahrlässig und schon fast körperlich schmerzhaft, was ich in den letzten Jahren -- den Jahren des Denglischen -- alles lesen musste. Brutal!

Hier ein paar kleine Beispiele, die mir in den letzten Wochen auffielen...


Ein Fitnessclub, logisch. Auffällig sind erstmal die übertriebenen drei Ausrufezeichen!!! Was aber noch schlimmer ist, ist die Tatsache, dass der Slogan an sich ist nicht nur grammatikalisch total falsch (wenn schon, denn schon bitte "yourself"!), sondern auch vollkommen hinterwäldlerisch und einfach nur katastrophal ist. Dieser Satz bestätigt zudem auch noch das typische Klischee der Fitnessclub-Besucher, die sowieso nichts im Hirn haben. Ich kenne durchaus eine Menge Leute, die sich gern mal in der Muckibude austoben. Aber bei so einem Slogan würde sicherlich keiner von denen jemals einen Fuß in dieses Gebäude setzen, denn man weiß doch sofort, wer sich dort so herumtreibt... Und ernsthaft, was ist so schlimm an "Tu es für dich"?


Slogan einer Fahrschule. Zugegeben, den Slogan kenne ich schon länger. Aber er tut einfach immer wieder weh. Nicht nur die Sinnlosigkeit der ganzen Aussage ist banal (ist doch klar, dass ich erstmal lerne, wie man fährt, bevor ich mich hinter's Steuer setze). Auch der Versuch, weltoffen zu klingen, ist ganz schön nach hinten losgegangen, denn dieser Satz klingt in der Tat unfassbar dumm. Was um Himmels Willen soll ich sonst in einer Fahrschule machen? Ich gehe da nicht hin, um die beste Pizza der Stadt zu kaufen oder eine möglichst günstige Lebensversicherung abzuschließen. Ich gehe hin, um zu lernen, damit ich anschließend fahren kann! Logisch! Daher gehört dieser Werbespruch (und generell Slogans bei Fahrschulen) wirklich schnell verboten!


Neuer Schlecker-Claim. Richtig, richtig, richtig brutal. Wer macht denn bitte deren Marketing?! (Netter User-Kommentar dazu auf horizont.net: "For You. Vor Ort. Vor BYE!") Auch hier kann man sich fragen: Warum nicht einfach Deutsch? "Für Sie. Vor Ort." klingt doch sehr angenehm. Die miserable Bemühung, ein neues Image aufzubauen, hätte eigentlich gar nicht noch mehr nach hinten losgehen können. Zugegeben, das neue Design macht einen modernen Eindruck, kann aber dennoch nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass der neue Marketer (der im übrigen erst seit März bei dem Unternehmen angestellt ist) einen großes No-Go begangen hat. Der Claim soll bewusst "mit einem Augenzwinkern" vermittelt werden, aber diese grausige Mischung aus Deutsch und Englisch klingt dumm, unüberlegt und alles andere als ohrenfreundlich. Wenn hiermit wirklich eine Dauerpräsenz angestrebt wird, dann werde ich dauerhaft jegliche Schleckermärkte meiden.

Gruselig, was sich die Welt da draußen immer wieder an Sprachfrechheiten ausdenkt. Da wünscht man sich doch die guten alten Zeiten zurück, in denen "Star Wars" noch "Krieg der Sterne" war und Hausmeister sich noch nicht "Facility Manager" nannten.. 

Sonntag, 2. Oktober 2011

katy's greaties | year one.

Eigentlich wollte ich, passend zu meinem Charakter, mit dem Meckern starten. Habe schon so viele Ideen für Katy's Haties, die schnellstmöglich das Licht der Welt erblicken sollen.

Doch aus gegebenem Anlass starte ich meine neue Reihe mit Katy's Greaties. Denn heute ist ein klein bisschen ein besonderer Tag. Ein ganzes Jahr mit meinem großartigen Davido ♥ Kann's denn etwas Schöneres geben?


Der beste, liebste und süßeste Mensch der Welt. Danke dafür.
Copyright © 2014 Katy in the Sky

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