Sonntag, 26. Februar 2012

Sonntagsfahrer #6

Jeder hat so seine Süchte, auch wenn es niemand gern zugibt. Ich persönlich halte mich für recht brav, was die meisten schlimmen Dinge des Lebens angeht, aber bei einer Sache kann ich mich nie nie nie zurückhalten: Pizza!

Im Grunde liebe ich alle Formen von Pizza - Tiefkühlpizza, Imbisspizza, Restaurantpizza, Pizza-Kit-Pizza und natürlich auch selbstgemachte Pizza. Ich könnte tausende von amüsanten, schlimmen und ekeligen Anekdoten zu dem Thema erzählen: von dem drei Euro fünfzig teuren, noch teigigen und weniger als halbfertigen Thunfischpizzafisselchen auf der BVB-Meisterfeier in Dortmund letztes Jahr, über die überraschenderweise sehr leckere 66-Cent-günstige Kaufland-Magharita-Pizza bis hin zu über Nacht im Ofen vergessenen Pizzen ist alles dabei. Aber darum geht es hier nun nicht.

Selbstgemachte Pizza beschäftigt mich nun schon eine ganze Weile, denn es ist durchaus gar nicht so einfach, eine vernünftige, überzeugend italienische Pizza zuhaus zu machen. Zumindest, wenn man sich ein Ergebnis fern von diesem hier wünscht ☺

[via]

Nach vielen Versuchen komme ich dem perfekten Ergebnis nun immer näher! Und dafür braucht es keine Geheimkünste oder Zaubereien, im Gegenteil. Natürlich kommt es immer darauf an, welche Präferenzen man hat. Ich bevorzuge die klassische italienische Pizza, habe zwischendurch aber auch hin und wieder Heißhunger auf die 5-Zentimeter-Ami-Variente mit Käserand. Alles eine Frage des Geschmacks.

Nichtsdestotrotz, bei einer vernünftigen Pizza ist der Boden die halbe Miete. Jedoch ist das Rezept für die perfekte italienische Pizza näher als man denkt, und die Zutaten dafür bestehen komplett nur aus den folgenden ganz simplen Dingen:

Mehl
Hefe
Wasser
Salz
und Zeit sowie einen Kühlschrank.
[Die Anleitung findet ihr hier, haltet euch genau daran
und ihr werdet die tollste Pizza aller Zeiten bekommen!]

Das Geheimnis liegt nämlich nicht darin, die Ingredienzien auf möglichst komplizierte Art und Weise in der Schüssel zusammenzurühren oder auf die Heizung zu stellen. Die wichtigste Komponente ist nämlich tatsächlich die Zeit. Eine gute Pizza braucht mehr als 15 Minuten, um aufzugehen, und mehr als Wärme, um perfekt zu werden. Den Teig mindestens ein oder zwei Tage in den Kühlschrank zu legen, ist alles, was man tun muss, und schon kommt man in den Genuss der wunderbarsten aller Pizzen - der Rest ist nämlich ebenso ein Kinderspiel.

Und das Ergebnis sieht so aus:

[via]

Durch und durch kross, doch saftig und einfach nur lecker. Probiert es aus, die ist perfekt!

Kommentare :

  1. dönerpizza mit sauce hollondaise von alanya!! :D
    ja, ich versteh deine leidenschaft. pizza kann man einfach nur lieben und die ganze zeit essen wollen. ich hatte pizza schon zu allen tageszeiten.
    ach und die verbrannte pizza kenn ich. eine gewisse beste freundin wachte eines morgens nach einer partynacht auf und da lag eine solche pizza neben ihrem bett. daneben stand ihre mutter, "unsere ganze küche ist abgebrannt!" war natürlich gelogen :p aber seitdem haben sie rauchmelder in der küche.
    ich hab neulich irgendwo im tv eine WG gesehen, die hatten so eine pizza an der wand hängen, mit nem rahmen drum. waah ich weiß aber nicht mehr wo. find die idee sehr gut ;)

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  2. Oh, da teilen wir eine Liebe! Pizza ist wirklich ein Wunder der Kochkunst, ich glaub ich wollte noch nie nicht-Pizza-essen. Und zum Glück gibt es bei mir haufenweise gute italienische Restaurants, aber ich werd das mit dem Teig auf jeden Fall mal versuchen, auch wenn ich dann sehr ungeduldig werde :D
    Ich sehe gerade in der "Ich lese gerade"-Spalte dass du "Eine Reihe betrüblicher Ereignisse" und "Leichenblässe" liest! Bei Lemony Snicket hab ich die Serie beim letzten Buch angefangen (schlau), und Simon Beckett finde ich sowieso unglaublich genial, einer meiner Lieblingsautoren... auch wenn es schade ist dass ich die Bücher immer in zwei Tagen durchhab :D Liebe Grüße :)

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