Samstag, 24. März 2012

Krokopapst.

Der Papst bringt also am Montag das Krokodil nach Kuba. Wenn das mal nicht wahrlich gute Nachrichten für die katholische Kirche sind!

[via]

So etwas klingt natürlich erstmal zweideutig. Der Papst bringt das Krokodil nach Kuba. Hust. Aber da müssen wir jetzt durch, denn immerhin bringen es die Katholiken, wie eigentlich sämtliche Religionen und Sekten dieser Welt, nicht wirklich oft zu positiven Meldungen, also wird nun richtig die Werbetrommel gerührt.

»Wir bringen ein Krokodil nach Hause, ist das nicht fein?« Ja, genau. Ihr schafft eine illegal ins Land geschaffte bedrohte Tierart wieder in die Heimat zurück, und schon werdet ihr mit Lob überschüttet? Der Papst wollte doch so oder so nach Kuba! Dass er nun noch das Krokodil, das im Januar ernsthaft eine eigene Audienz beim Weißmützenmann bekam, mitbringt, ist doch purer Zufall. Oder sollte ich sagen: berechneter Zufall. Denn kaum bemerkte der Vatikan, dass sich aus der Geschichte brauchbare PR machen lässt, setzte er alle Hebel in Bewegung, um soviel wie möglich daraus mitzunehmen. Und womöglich, um sämtliche negativen Dinge, die in der Zwischenzeit passieren, zu überschatten. Cleverer Schachzug, obgleich an Absurdität kaum zu überbieten.

Doch da das Krokodil-nach-Haus-Bringen anscheinend alles ist, was der Vatikan heutzutage an erfreulichen Nachrichten zustande bringt, kann man sich ja an zwei Fingern ausrechnen, wie schlecht es um ihn bestellt ist, und -mehr noch- wie genau die Katholiken das selbst wissen. Außerdem, wer braucht schon einen Papst?!

1 Kommentar :

  1. solange der papst keine krokodile nach deutshcland bringt. ich HASSE krokodile!!

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