Dienstag, 31. Januar 2012

katy's greaties | Guilty Pleasures.

Jeder hat sie, aber niemand gibt es zu. Dem bereite ich nun ein Ende und präsentiere euch heute voller Stolz:

Meine Guilty Pleasure-Lieblingslieder!

Jawoll, ich schäme mich sehr dafür, diese Songs zu mögen, und doch kann ich nicht anders, als sie stets auf meinen iPod mit mir durch diese Welt zu tragen. Viel Spass beim Anhören und Gruseln.

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Simon Webbe,
Coming Around Again


Das Blue-Boyband-Mitglied Simon Webbe hat es mir mit diesem Ohrwurm echt angetan. Selten hört man einem Sänger so stark an, dass er schwarz ist, und selten klingt das Ganze dann auch noch so cool. Erinnert mich an die Lighthouse Family und macht einfach Spass. Besonders toll beim Autofahren.

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Ashlee Simpson,
Better Off

[via]

Könnt ihr euch noch dran erinnern, dass auf mtv nicht nur komische Drawn Together-Serien und nervige Klingelton-Werbespots liefen, sondern auch noch Sendungen, die tatsächlich mit Musik zu tun hatten? Eine davon war vollständig dem kleinen Simpson-Sprössling und ihrer aufstrebenden Musikerkarriere gewidmet und nannte sich (clever!) The Ashlee Simpson Show. Hier bekam man zum Beispiel zu sehen, wie Ashlee (post-nasenoperativ) ihr erstes Album Autobiography aufnimmt und kannte nach ein paar Folgen auch gleich alle Songs davon. Bei mir hängengeblieben ist aber eigentlich nur eins, und zwar ihr bestes. Better Off ist ein schöner, leichter Popsong, der bei mir seit acht Jahren immer wieder für einen Ohrwurm gut ist.

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McFly,
Lies


Wer seine Musik selbst als Pop Punk bezeichnet und sein Album Radio:ACTIVE nennt, sollte in meiner Musiksammlung weiß Gott nichts zu suchen haben. Eigentlich. Aber dieses Lied ist so catchy, ich kann es nur lieben! Und wenn man aus Mangel an Musikeinfällen monatelang nur dem BBC Radio 1 lauscht, fängt zwangsläufig eben irgendwann an, auch den richtig üblen Shit zu mögen.

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Sugababes,
Change


Zugegeben, die Singles der Sugababes gehörten immer zu den vernünftigeren der Radiowelt. Aber durch eine so extrem hohe Mitgliederfluktuation, wie diese Girlband sie mitgemacht hat, verliert man doch sehr schnell an Glaubwürdigkeit. Und trotzdem war ich (zumindest bis zu deren Album Sweet 7 aus dem Jahre 2010, was unter aller Würde ist) stets eine freudige Sugababes-Hörerin. Eines der besten Lieder ihrer Bandhistorie ist ganz klar das grandiose Change, was mal wieder durch eine schöne Melodie und wunderbare Lyrics brilliert.
(Übrigens ist die bereits 2001 ausgetretene Siobhán Donaghy in jedem Falle das kreativste aller Sugababes. Mehr dazu aber bald in einem eigenen Post.)

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Avril Lavigne,
Smile


Ich weiß, die gute Anja wird mich dafür erschlagen wollen, aber ich muss einfach mal sagen, wie es ist: Avril Lavigne zu hören ist nicht cool. Trotzdem tue ich das schon seit ihrem ersten Album vor stolzen zehn Jahren, und das immer wieder mit Freude. Sie war die Anti-Britney, die wir uns damals herbeigesehnt haben, weil wir es satt hatten, durchgestylten Modepüppchen beim Go-Go-Tanzen zuzusehen. Nun hat sich Avril mittlerweile auch an High Heels gewöhnt, macht ihre Musik zum Glück aber immer noch größtenteils allein. Erst neulich erschien die aktuelle Langspielplatte Goodbye Lullaby, und obwohl ich mich damit erst nicht so recht anfreunden konnte, überzeugte es mich irgendwann doch. Das überzeugenste ist für mich die großartige zweite Single Smile, die für mich gleichzeitig eines der besten Lieder von Avril überhaupt darstellt.

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Hanson,
Man From Milwaukee

[via]

Mittlerweile weiß ja jeder um meine noch immer blühenden Liebe zu Hanson. Daher werde ich auch nun nicht mehr viele Worte verlieren außer diesen hier: Ich liebe Hanson. Sogar so sehr, dass ich darüber hinwegsehe, dass es mir eigentlich ziemlich peinlich sein sollte.

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Lee Ryan,
Turn Your Car Around


Nochmal ein Mitglied von Blue? Zurecht, sage ich! Dieses Lied ist einfach zauberhaft, charmant und gefühlsschmachtend. Toll!

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Eurythmics,
When Tomorrow Comes



Lange Zeit konnte ich mit den Eurythmics nicht viel anfangen, doch irgendwann erwischten sie mich in einem unbeobachteten Moment, und schon war ich hin und weg. So machen die 80er Spass.

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Ke$ha,
Tik Tok



Tik Tok fand ich anfänglich richtig blöde, doch nach dem super tollen Auftritt mit der *hust* hammmermäßigen Dance-Performance bei tv total war ich total überzeugt. Ein erbarmungsloser Ohrwurm, wenn auch musikalisch gesehen ziemlicher Schrott.

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Zac Efron (High School Musical 3),
Scream



Niemand sagt was gegen High School Musical! Schon gar nicht gegen Zac Efron. Und vor allem nicht gegen seine Sänger-Skills. Denn die sind definitiv vorhanden und werden zum Beispiel bei Scream oder auch Bet on it bestens präsentiert. Und es ist auch nicht peinlich, jenseits der 20 noch Disney-Filme zu mögen. Sage nicht nur ich.
(Bei der Recherche fand ich übrigens dieses gelungene Remake von Bet on it, auf Deutsch und richtig geil.)

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Good Charlotte,
Screamer

[via]


Good Charlotte war ich ja schon immer verfallen. Auch wenn die Jungs in den letzten Jahren ihren Punk eher schlecht als recht durchgezogen haben, gibt es immer noch jede Menge alter Songs, die ich immer wieder gern höre.

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Katy Perry,
Teenage Dream



Die gute Katy hat vielleicht in Punkto Männerwahl nicht gerade den besten Riecher, aber ihre Singles fand ich bisher fast ausnahmslos alle ziemlich gelungen. Teenage Dream ist da nur die Krönung des Ganzen und, wie ich finde, definitiv ihr bestes Lied. Macht mich immer wieder fröhlich und ist einfach ein schöner Popsong.

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Five,
Keep On Movin'


Nur ein klein bisschen schwul.

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Das waren sie also, meine persönlichen Guilty Pleasures.
Nicht erwähnt werden an dieser Stelle übrigens meine All-Time-Favourites wie Elton John, Phil Collins und Genesis, Roxette, Lady Gaga, Justin Timberlake, Robbie Williams und Nsync. Denn die sind nicht peinlich. Die sind cool.

Montag, 30. Januar 2012

That's not my name.

Jeder hier weiß, ich stehe auf Musik. Doch anstatt mich immer wieder Musiknazi (hallo Jens!) zu nennen, fallen mir viel bessere Namen ein, auf die ich vielleicht sogar hören würde. Hier eine kleine Auswahl:

arKATE fire
limp bizKATE
dropKATE murphys
Paul McKATEney
KATE Stevens
KATEsabian
blink 1KATY2
Death KATE for Cutie
KATE against the Machine
KATEbreed
KATEcar
KATE That
Arctic MonKATEs
Atomic KATEn
Massive KATEack
Cold War KATEs
The NaKATE and Famous
A KATE to Bury Strangers
Get KATE Wear KATE Fly
Ronan KATEing

DanKATE für die AufmerksamKATE und auf Wiedersehen.

Sonntag, 29. Januar 2012

Sonntagsfahrer #2

Diese Woche hatte ich einen klaren Favoriten. Ich habe (wie circa jedes halbe Jahr) Biffy Clyro mal wieder für mich entdeckt!

Kennt ihr das, wenn euch bestimmte Künstler oder Bands ziemlich zusagen, ihr sie eine Weile rauf und runter hört, nur um sie zu guter Letzt schlichtweg zu vergessen? Kaum zu glauben, wie oft mir das passiert.
Jedenfalls war es mal wieder an der Zeit, die guten alten Biffys rauszukramen, und so hörte ich diese Woche kaum etwas anderes.


Während meiner kleinen Fanphase der letzten Tage fand ich übrigens etwas sehr Interessantes heraus: Eines der besten Lieder dieser Band, nämlich das göttliche Many of Horror, war tatsächlich am Ende des Jahres 2010 die offizielle UK Christmas Number One*. Allerdings nicht von Biffy Clyro selbst, das wäre ja zu einfach! Nein nein, stattdessen hörten die Briten lieber das kitschige, gar schreckliche Weichei-Cover eines Gewinners dieser fiesen X-Factor-Sendung. Der "Singer-Songwriter" Matt Cardle hat dieses Lied also nicht nur in der Finalsendung der Staffel performt, sondern auch hinterher gleich mal als Single unter dem Namen When We Collide herausgebracht.

[via]

Kann ja eventuell ganz okay sein, dachte ich mir ganz unvoreingenommen, denn bekanntermaßen kann ich mich ja auch gern mal auf Mainstream-Pop einlassen. Aber ich hatte ja keine Ahnung...


Übel, hm? Jetzt denken sich die "kreativen" Castingshow-Macher schon nicht mal mehr eigene Songs aus, sondern schicken ihre Neulinge mit Covern von eigentlich großartigen Liedern in die Welt? Na vielen Dank auch...

Wer Lust auf etwas vernünftigere Musik hat, sollte sich übrigens auch mal das Dance-Pop-Seitenprojekt vom Biffy-Sänger Simon Neil, genannt Marmaduke Duke, anhören. Mein Favoritensong ist das locker-flockige Rubber Lover. Anhören ist Pflicht!



*Bei der UK Christmas Number One handelt es sich um die offizielle Nummer Eins der Charts in der Weihnachtswoche, welche nicht selten die bestverkaufte Single des Jahres ist, und bedeutet daher eine sehr erstrebenswerter Platzierung. Seit Jahren tragen Charts-Kritiker allerdings immer wieder neue Kämpfe dagegen aus. Vor allem durch die sozialen Netzwerke versuchen sie, die Mainstream-Songs zu boykottieren, indem eine andere Single massenhaft gekauft wird. So wurde etwa 2009 durch diverse Facebook-Gruppen, deren Mitglieder eben jenes Lied bei iTunes runtergeladen hatten, Rage Against The Machines 17-jähriger Klassiker "Killing in the Name" zur UK Christmas Number One.

Samstag, 28. Januar 2012

katy's greaties | Next Door.

Oxford, 2005.
Drei gelangweilte Englisch-LKlerinnen, viele bunte Türen.

Namensgebend.

Ob da noch einer wohnt?

Blaue Tür.

Keine Tür, aber das stört uns nicht.

Grüne Tür.

Noch eine blaue Tür.

Gleich zwei auf einen Streich! Und dazu noch so schöne *hust*!

Old-School-Tür mit Pflanzenverzierung.

Nur weiß, aber trotzdem schön.

Klassiker müssen auch sein, und ne Tür ist das ja allemal!

Mit Treppe!

Sehr schöne Verzierung, und auch noch so einladend!

Champagner-trinkende Elitestudenten spielen Cricket im Collegeinnenhof. Man gönnt sich ja sonst nichts!

Ist Oxford nicht schön?

Danke an Anja, die mich durch eine schöne Fotosession wieder an diese Serie erinnert hat.

Mittwoch, 25. Januar 2012

The Internet Is For Porn.

Rückblende: Es ist 2001, das Jahr, in dem Britney meine Sklavin sein wollte, Flugzeuge in Türme rasten und alle Welt aus Angst vor BSE die McDonald's-Burger links liegen ließ. Doch irgendetwas passierte in dem Jahr noch... Richtig! Die Familie Schmitz bekam einen Internetanschluss!

Hui, war ich aufgeregt! Am 5. November war es soweit (Britneys Jahr! An dem Tag erschien ihr neues Album) und ich konnte meine Begeisterung kaum im Zaum halten. Zum ersten Mal in den eigenen vier Wänden surfen, was ein Erlebnis. Adieu Internet-Nachmittage bei der Dekra! Willkommen chat4free (die Seite existiert sogar noch, witzig!) im Wohnzimmer.

Hach ja, chat4free. Dort verbrachte ich jede sorgsam protokollierte (schließlich durften wir Kinder die Internetzeit selbst vom Taschengeld zahlen!) freie Minute, um mich mit Leuten aus ganz Deutschland über das tolle neue Medium, Musik und das Leben im Allgemeinen auszutauschen. Dort lernte ich den Punk kennen. Millencolin, NoFX, LagwagonReel Big Fish (ich zweifelte sehr daran, dass die Schreibweise von sowohl der Band als auch deren Coversong Come on Eileen richtig war, aber wurde eines Besseren belehrt), nur der heiße Scheiß. Ich habe amazon lieben gelernt. Bei icq war ich mindestens zwei Stunden am Tag online (nicht away, nicht mal invisible!), um zu chatten. Und bei der Entdeckung, dass die neuen Britney-Lyrics schon am Tag der Plattenerscheinung im Netz zu lesen waren, blieb mir doch glatt die Spucke weg. So schnell ist das World Wide Web? Wahnsinn!

Doch heute ist alles anders. Das Internet ist überall. WLAN ist überall verfügbar. Jeder kann mit seinem Smartphone oder Notebook jederzeit Facebook-Seiten liken. Seinen Status posten. HD-Videos auf Youtube channeln. Spiegel online checken. Seine iPhone-Fotos instagrammen. Die aktuelle How I Met Your Mother-Folge streamen. Das neue Rihanna-Album downloaden. Die heißesten Cocktail-Dresses bei zalando shoppen.

Und ich, was mache ich?

Die meiste Zeit gar nichts. Das Internet langweilt mich. Ich schaue auf Facebook nach neuen Nachrichten ("null"), gehe meine Bloglovin'-Liste durch ("You have no unread posts."), checke meine Last.fm-Seite ("keine neuen Aktivitäten") und stöbere, wenn ich einen guten Tag habe, mal bei eBay nach neuen Büchern ("Sie wurden überboten").

Ich lese keine Nachrichten-Seiten. Ich bin in keinem Forum aktiv. Ich öffne mein Skype nur, wenn ich wirklich skypen will. Früher gab es viel mehr zu entdecken. Heute sitze ich nur meine Zeit ab, während ich merke, dass nichts passiert. Und doch kann ich auch nicht ohne.

Gott, das Internet langweilt mich wirklich.

It's Britney, bitch!
(Und ja, ich konnte den Tanz auswendig. Muss sehr gut ausgesehen haben.)

Sonntag, 22. Januar 2012

Sonntagsfahrer #1

Um mal wieder ein wenig Schwung in meinen Blogging-Rhythmus zu bekommen und weil ich gern mal ziemlich unkreativ bin, habe ich mir etwas Neues ausgedacht. Von nun an werde ich euch an dieser Stelle jeden verdammten Sonntag meine ungeschönte Meinung um die Ohren hauen! In der neuen Rubrik Sonntagsfahrer kann so ziemlich alles als mein Favorit der Woche gekrönt werden. Sei es ein Song, ein Buch, ein Schokoriegel, ein Mensch, eine Teesorte, ein Einrichtungsgegenstand, ein Lippenstift, ein Erlebnis, sprich: irgendetwas, das mich in den letzten sieben Tagen vom Hocker gehauen hat.
Und huch! Heute ist ja auch schon Sonntag (wer hat denn damit bloß gerechnet), da fange ich doch gleich mal an!

Ich weiß, dass Weihnachten vorbei ist. Aber eines der schönsten Lieder, welches mich wunderbar durch die letzten Post-Feiertagswochen brachte, war kein geringeres als das herausragende "Funny Looking Angels" des Seitenprojektes von unserem geliebten editierten Tom Smith und dem rasurgelichteten Andy Burrows.


Einfach alles ist perfekt an diesem Song. Die Lyrics, das Klatschen (sowas bringt mich mit ziemlicher Sicherheit sowieso immer ins Schwärmen), die Instrumentalisierung, die Stimmen, all das sorgt dafür, dass sich mein iPod quasi ohne Fremdeinwirkung auf Repeat stellt und ich das Lied wieder und wieder und wieder anhöre, ohne die Lust daran zu verlieren. Auch nach Weihnachten, denn sowas kann man sicherlich auch gut im Sommer anhören. Das nenn ich mal nen Ohrwurm!

Freitag, 20. Januar 2012

All You Can NOT Eat

Vor kurzem kam ich mit einer mir bisher recht fremden Art von Mensch in Berührung. Ich hatte schon viel darüber gehört und auch bereits ein paar Vertreter dieser Spezies getroffen, aber diesmal betraf es mich etwas unmittelbarer, und so besorgte ich mir ein paar Insiderinformationen über sie, die großen Unbekannten: die Veganer.

Wenn ich an Veganer denke, kommen mir Bilder von dreadgelockten Hippies in den Sinn, von Aufständigen gegen den Mainstream, von Protesten und Barfüßen und Bong-rauchenden Kuhumarmern. Oder auch von Straight Edgern. Doch was ich beim Surfen durchs Internet an weltfremden Ansichten mitbekommen durfte, lässt mich doch sehr an der Intelligenz so mancher Artgenossen zweifeln.

Versteht mich nicht falsch. Ich selbst war stolze sechs lange Jahre meines Lebens Vegetarierin, und ich ekle mich auch heute noch oft genug vor dem völlig überzogenen Fleischkonsum mancher Mitmenschen. Dennoch: Veganismus war mir schon immer ein Mysterium. Keine Milch, keine Eier, nur Grünkohl und Bananen, am besten noch selbst angebaut. Nun gut, wie das alles funktioniert, weiß ja jeder.

Aber dass sich ernsthaft Leute weigern, ihre eigenen Sprößlinge mit Muttermilch zu stillen, und zwar aus dem simplen Grund, dass auch Muttermilch ein tierisches (jawoll!) Produkt ist, ist einfach ohne Karten. Zudem versuchen einige, durch doch sehr bescheidene Umschreibungen von Milch und Eiern als Kuhdrüsensekret und Hennenmenstruationsprodukte und auch Honig als Bienenerbrochenes das emotionale Hirn zu stimulieren und Ekel hervorzurufen --  als wenn wir alle nicht wüssten, was wir da konsumieren? Weitere kritische Punkte sind für so manchen Veganer offenbar auch Alltagsartikel wie Zucker, Brot, Wein und Zigaretten, da manche davon geheime tierische Bestandteile haben könnten oder mit tierischen Überbleibseln gefiltert werden. Oder von Tieren konsumiert werden könnten. Oder von Tieren angefasst sein könnten. Oder von Tieren angeschaut werden könnten (oh oh!).

Natürlich könnte man nun die Konsequenz dieser Menschen lobhaft hervorheben. Immerhin ziehen die ihr Ding durch, ohne Rücksicht zu nehmen. Es gibt ja beispielsweise immerhin auch die Sorte von laxen Veganern, die zwar absolut gegen Leder sind, aber Second Hand-Kuhhautschuhe akzeptabel finden, da die Tiere ja nicht direkt für sie getötet und gehäutet wurden, sondern für die Person, die die Treter als erstes kaufte. Man kann sich seine Laster auch schön reden.


Wenn man schon derart radikal ist, sollte man ebenfalls so weit gehen, das Ganze komplett ethisch zu betrachten. So gehe ich einfach aus Prinzip davon aus, dass es für Veganer nicht in Ordnung ist, bei H&M einzukaufen oder Coca Cola zu trinken. Böse Unternehmen hat man als Gutmensch eben zu meiden.

Aber zurück zur essentiellen Thematik: Was essen Veganer letztendlich überhaupt? Ich bin zum Beispiel davon ausgegangen, dass Brot so gut wie immer okay ist. Oder auch Margarine. Aber Pustekuchen, auch vermeintlich vegane Produkte sind es nicht. Und die offensichtlich verbotenen Lebensmittel sind ehrlich gesagt meine liebsten: Schokolade, Pizza mit viel Käse (!), Joghurt, Spaghetti Bolognese und so weiter und so fort.

Überhaupt, was sollte ich schon essen als Veganerin? Ich bin sorbitintolerant, womit schonmal ein Großteil des heimischen Obstes als Option wegfällt. Ich vertrage so gut wie keine schwer verdaulichen Produkte, inklusive deren Pulver- oder Aromaformen. Rohkost sollte ich abends meiden. Genauso wie generell balaststoffreiche Lebensmittel. Und bis heute habe ich nicht richtig rausfinden können, ob ich Soja vertrage oder nicht. Schöne Aussichten? Des Weiteren hat mir Milka niemals so gut geschmeckt wie nach meinem negativen Laktose-Intoleranztest, und dieses Ereignis verbindet mich noch heute mit meiner geliebten Schoki.

Ich frage mich auch, woher die Veganer all die Zeit nehmen. Sie brauchen Zeit, um herauszufinden, was sie essen dürfen. Zeit, um zu überlegen, wie radikal sie werden wollen. Zeit, um sich ihr Brot selbst zu backen, ihre Marmelade selbst einzukochen und ihr Gemüsebeet anzulegen. Zeit, um in den paar Bioläden einzukaufen, die es gibt. Zeit, um andere Leute von ihrer Lebensart überzeugen zu wollen oder zumindest, um sich zu rechtfertigen. Haben denn die Veganer noch ein anderes Leben, abgesehen von ihrem Veganismus? Es ist eine Art des Lebenswandels, dessen bin ich mir bewusst. Aber Essen sollte doch Spass machen und nicht das komplette Leben bestimmen.

P. S.: Ich finde es durchaus abartig, Kühe dauerhaft zu schwängern, damit ich meinen Kaffee nicht schwarz trinken muss. Auch ist Gelatine eines der widerlichsten Produkte, die es gibt. Ich ekle mich die meiste Zeit vor der Konsistenz von sowohl gekochten, gebratenen als auch rohen Eiern. Aber ich weiß, wo das alles herkommt. Und ich liebe es, zu essen. Der Mensch ist eben ein Fleisch- bzw. Allesfresser und, wie viele Personen nicht müde sind zu erwähnen, wären wir nun nicht hier, wenn er sich nur von Gemüse ernähren würde. Ich esse hin und wieder sehr gerne Hühnchen zu meinen Kartoffeln und kann damit sehr gut leben. Weil ich es möchte und mich bewusst dafür entschieden habe. Ich respektiere auch die meisten Formen von Geschmäckern, aber ich lasse mir ungern Dinge aufschwatzen. Und was es da draußen an Meinungen zum Fleischkonsum gibt, ist wirklich teilweise so extrem, dass ich nur noch mit dem Kopf schütteln kann. Außerdem gibt es kaum eine so weitreichende lebensmitteltechnische Entscheidung wie die, vegan leben zu wollen. Der Körper hört nach einer Weile auf, Laktase zu bilden, und das war's dann. Got Milk? - Dann auf jeden Fall nie wieder.

Montag, 16. Januar 2012

True story.

[via]

Wer mag schon Sport ;)

Montag, 9. Januar 2012

katy's haties | Katzenjammer

Wer kennt sie nicht, diese nervige, blonde, lächerliche Person namens Daniela Katzenberger? Früher ist sie uns nur einmal wöchentlich bei Vox auf den Wecker gegangen, doch schnell wurde daraus eine Invasion der Blondine: eigene TV-Show (Hat die überhaupt jemand gesehen? Wie hieß die? Läuft die noch? Ich weiß es nicht...), eigene Single (oh das war schrecklich!), Möbelwerbung, Schuhkollektion und nun sogar ein eigenes Buch. Zum letzteren sagte sie vor kurzem:
"Mein Buch auf Platz eins der Bestsellerliste? Und ich dachte immer, viele sind so lesefaul wie ich. Deshalb habe ich auch so viele Bilder von mir reingepackt..."
Und damit wären wir auch schon beim Thema.

Wer schaut sich denn bitte gerne Bilder von Daniela Katzenberger an?

Mal ganz im Ernst! Findet man diese Frau schön? Silikonbusen, aufgespritzte Lippen - all das ist ja gang und gäbe und wirklich keinen Aufreger mehr wert.
Was mich aber dennoch stört ist die Tatsache, dass diese Frau wirklich aussieht wie ein Mann! Ja, ganz ehrlich. So viel Make-Up, wie sie immer auflegt, scheint sie etwas verbergen zu wollen. Und was? Ganz einfach - sie ist ein Mann!

[via]

Schon öfters kam ich mit dieser Art Transe in Berührung. Vor dir steht eine Frau, die eigentlich gut aussieht. Eigentlich. Doch sie verunstaltet sich selbst so schlimm mit offensichtlichen fünfzehn Schichten Schminke, um ihre natürliche Schönheit zu betonen, dass du dich nur noch fragen kannst, was denn an dem Bild komisch ist. Zwar hast du oft sowieso nur ihre (Silikon-)Brüste im Visier, doch irgendwas stört dich. Du magst sie nicht anbaggern. Und ich sage dir nun auch warum:

Du hast Angst, dass sie zwischen ihren Beinen etwas verbirgt, was du nicht sehen willst.

Und wie ich finde, ist diese Angst durchaus berechtigt. Denn irgendetwas läuft da schief. Daniela Katzenberger ist nicht schön. So schminken sich nur Transen.

Montag, 2. Januar 2012

katy's greaties | Zweitausendelf

Schon wieder ein Jahr vorbei, und obwohl ich sowas eigentlich hasse, werde ich mich mal dem allgemeinen Fazit-Ziehen anschließen und lege euch voller Freude meine Best of-Listen für 2011 dar. Enjoy!


Bestes Buch:
Jonas Jonasson, Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
Es war Liebe auf den ersten Blick. Kaum bei amazon entdeckt, lief ich schnurstracks in den nächsten Thalia-Shop, nahm das Buch mit und fing an zu lesen. Diese Geschichte fesselt von der ersten Seite an: Allan Karlsson steigt an seinem hundertsten Geburtstag aus dem Fenster seines Altenheimzimmers in Malmköping, um kurz darauf ohne Pläne und Schuhe vor einem verlassenen Bahnhof mitten in der Wildnis zu stehen. Doch Allan wäre nicht Allan, wenn er nicht auch durch so eine scheinbar harmlose Tat direkt von einem Abenteuer ins nächste stolpern würde. Immerhin hat er im letzten Jahrhundert mal eben die gesamte Weltpolitik entscheidend beeinflusst - und das, obwohl er weder eine Ahnung von noch ein Interesse an Politik hat. Bald schon sind eine Verbrecherbande, die Presse und auch Polizei auf seinen Fersen, aber Allan lebt sein Leben weiter wie immer: mit extremer Gelassenheit und resignierender Weisheit.
Dieses Buch über das Leben des Sprengstoffexperten ist vermutlich -und ohne Übertreibung- die beste Geschichte, die ich jemals gelesen habe. Ein eigensinnig stumpfer Erzählton, ein überragender Roadtrip und nebenher lernt man auch noch etwas über die Politik der vergangenen siebzig Jahre: Wer dieses Buch nicht liest, hat keinen Sinn für anständige Literatur.

Auch gut:

  • Paige Toon, Lucy in the Sky: "Hi Lucy! Habe gerade mit James in deinem Bett geschlafen. Dachte, du solltest das wissen. 4mal diesen Monat. Hübsche Bettwäsche! XXX" - Was macht man, wenn man diese SMS vom Handy des eigenen Freundes direkt vor einem 13-Stundenflug von London nach Sydney bekommt? Glaubt man seinem Freund, dass das alles nur ein Scherz von Arbeitskollegen war, oder wird man doch misstrauisch? Nette Liebesgeschichte der etwas anderen Art.
  • Simon Beckett, Die Chemie des Todes: In einem kleinen englischen Dorf werden innerhalb von kurzer Zeit mehrere Leichen gefunden, und der neu zugezogene Arzt David Hunter, ehemals forensischer Anthropologe, soll den Fall lösen. Grauenvoll detailtreuer und doch ziemlich menschlicher Thriller, der sich schön leicht lesen lässt. Auch der Nachfolger Kalte Asche ist empfehlenswert!
  • Jenny Downham, Bevor ich sterbe: Die sechzehnjährige Tessa hat den jahrelangen Kampf gegen ihre Leukämie verloren und wartet auf den Tod. Doch vorher hat sie noch eine Liste abzuarbeiten: Sex haben, Drogen nehmen, so viele Gesetze wie möglich brechen - sie will das Leben kennenlernen, wie gesunde Menschen es auch können. Doch dann verliebt sie sich. Und da kommt eine gewisse Ethik ins Spiel: Ist es aber sinnvoll, sich zu verlieben, wenn man bald nicht mehr da ist? Unfassbar emotionaler Roman, der einem einmal mehr deutlich macht, wie viel Glück man hat, gesund zu sein.

Dieses Jahr war ich literarisch ziemlich weltenbummlerisch unterwegs. Ich habe durch meine Bücher so viele Länder (gedanklich) besucht, dass es sich sogar lohnt, eine Weltkarte zur Anschauung zusammenzubasteln. Tadaa!





Wie man sieht, bin ich ganz schön rumgekommen! Lediglich Südamerika und Afrika wurden etwas vernachlässigt, aber abgesehen davon war ich überall: Australien, China, Deutschland, England, Frankreich, Indien, Indonesien, Iran, Italien, Kanada, Nordkorea, Russland, Schottland, Schweden, Spanien, USA. Lässt sich doch sehen, oder?

Bester Film:
Crazy, Stupid, Love.
Emma Stone, muss ich mehr sagen? Romantische Komödien haben es mir ja seit jeher angetan, aber diese hier ist wirklich was besonderes. Der wunderbare, aber alternde Steve Carell gerät nach seiner Scheidung in eine Lebenskrise und lässt sich vom Charmebolzen Ryan Gosling (ürigens definitiv nicht der Sexiest Man Alive!) mal so richtig auf den neuesten Stand bringen: schnieke Klamotten, heiße Ladies und dazu die passende Attitüde - plötzlich ist Steve ein ganz anderer Mensch. Oder auch doch nicht? Nebenher lernt Ryan die coole, leicht durchgeknallte Emma Stone kennen und merkt zum ersten Mal in seinem Leben, was Liebe bedeutet. Klingt alles recht kitschig und wie jeder zweite Frauenfilm, aber dieser Film ist anders. Ich habe mich selten so fremdgeschämt (wie ich dieses Wort hasse, aber es passt leider perfekt) und trotzdem so amüsiert. Bisher konnte ich diesen Streifen auch sowieso erst einmal sehen - da bleibt noch einiges an Verbesserungspotential. Wird auf jeden Fall auf DVD gekauft, sobald er erscheint!

Auch gut:
  • Breaking Dawn, Part 1: Obwohl (oder gerade weil!) das vierte Buch unfassbar nervig, langwierig, langweilig und dämlich war, kann man vielleicht meine Überraschung erahnen, die mich während meines Kinobesuchs von Film Nummer 4.1 ereilte, denn: Der Film war der Hammer! Natürlich kann man auch nicht richtig enttäuscht werden, wenn man im Grund mit gar keiner Erwartungshaltung in den Saal geht, aber dass ich im Gegenteil auch noch mit freudiger Erregung den Entschluss fasse, ihn mir ein zweites Mal anzusehen (was ich dann doch nicht getan habe), damit war kaum zu rechnen! Aber nun kann es nur noch bergab gehen. Der fünfte Teil MUSS einfach schlecht werden. Bei der Story.
  • Source Code: Eigentlich sind mir Jake Gyllenhaal-Filme eher ein Graus als eine Quelle von Freude. Aber dank der Überredungskünste einer lieben Person wagte ich mich vor einer Weile in seinen neuesten Streifen und wurde mehr als überrascht. Mister Gyllenhaal muss mal wieder die Welt retten. Diesmal mit Hilfe von achtminütigen Zeitreisen in einem Zug Richtung Chicago, in dem er den bösen Mister Bombenleger finden und ausschalten muss - während er selbst als Soldat in einer ganz anderen Realität rumlungert. Doch bis er die Übeltäter nicht gefunden hat, muss er dieselben letzten Minuten in dem Todeszug immer und immer wieder durchleben. Sehr spannend, auch wenn die Story sehr platt wirken mag.
  • Kill The Boss: Jason Bateman und seine zwei (mir unbekannten) Loserfreunde haben keinen Bock mehr auf ihre Chefs. Der Entschluss ist schnell gefasst: die sexsüchtige Jennifer Aniston, der sadistische Kevin Spacey und der diskriminierende Colin Farrell müssen halt kurzerhand ermordet werden! Einfacher gesagt als getan, denn dümmer als die drei Möchtegern-Killer kann man sich eigentlich nicht anstellen, und so werden die Bosse auch gern mal wiederbelebt, anstatt sie an ihrem Allergieschock krepieren zu lassen. Das Tolle an diesem Film ist die Tatsache, dass ich erwartet hatte, zwei Stunden lang ein wenig amüsiert zu werden, aber ich habe wirklich Rotz und Wasser geheult, denn was man hier sieht, ist einfach nur hammerhart!
  • Beginners: Ewan McGregors Papi outet sich kurz vor seinem Tod als schwul und nimmt sich direkt einen ziemlich jungen Liebhaber. Ewan selbst lernt die verträumte französische Schauspielerin Mélanie Laurent kennen und lieben. Das ist eigentlich schon die ganze Geschichte. Aber auf so schöne Weise inszeniert und gefühlvoll geschildert, dass dem Film eine wunderbare Reise irgendwo zwischen Trauer und Witz gelingt.

Beste Musik:
Musikalisch bin ich auch dieses Jahr mal wieder nicht weit gekommen. Positiv hervorheben kann ich im Grunde nur Folgendes:

  • Bon Iver, Bon Iver: Großartiger Indiefolk, sehr gefühlvoll und wunderschön. Mehr Wörter muss man zu Bon Iver wahrlich nicht verlieren. Favoriten: Holocene, Perth.
  • Big Talk, Big Talk: Killers-Kerl Brandon Flowers macht sein eigenes Ding - na und? Das kann Drummer Earl Hickey Ronnie Vannucci doch auch. Und ja, wie er das kann! Da ist zwar nichts dabei, was man nicht schon gehört hat, aber eben den gewohnten Killers-Sound kriegt der Junge auch ohne das Blumenkind hin. Sehr toll! Favoriten: ReplicaKatzenjammer.
  • Matt Corby, Into The Flame EP: Bester Song des Jahres für mich ist ja bekanntermaßen Matt Corbys Souls A'fire. Seh ich auch immer noch so. Sag ich auch nichts mehr zu. Anderes göttliches Lied der EP: Brother.
  • dEUS, Keep You Close: Ohweh, welch dunkle Töne mit dem gewissen Hang zu Hymnen, die aus dem Nichts kommen! Großartig! Favoriten: Keep You Close, Dark Sets In.
  • Kaiser Chiefs, The Future Is Medieval: Diese Band hat es mir ja schon immer angetan, und auch das aktuelle Album lief bei mir auf Dauerschleife. Favoriten: Little Shocks, Starts with Nothing.
  • Noah & The Whale, Last Night On Earth: Wer gerne mal fröhliche, aber nicht nervige Musik hört, wird hier ein kleines Highlight finden. Noah & The Whale machen Spass, ohne dafür Feuer aus ihren Brüsten pusten zu müssen. Schön für den Sommer, aber auch für sonnige Wintertage (oder die, die man sich herwünscht). Favoriten: Life is lifeTonight's the Kind of Night.
  • Kasabian, Velociraptor!: Selten dummer Name für ein Album. Aber Kasabian dürfen das, und wir lernten auch alle fleißig die Aussprache. Bei dieser Platte ein unbedingtes Muss, auch wenn man "nur" die gewohnten Beats bekommt. Favoriten: Days Are Forgotten, Goodbye Kiss.
  • Someone Still Loves You Boris Yeltsin, Let It Sway: Eigentlich schon 2010 auf den Markt gebracht, aber ich brauche ja manchmal ein bisschen länger. Ein Jahr später von mir durchgehört und als sehr gut empfunden. Der Indie-Pop wird hier nicht neu erfunden, ist aber mitsamt Orgel und Weezer-Style nichtsdestotrotz sehr schön anzuhören. Favoriten: Cardinal RulesSink/Let It Sway.
  • Mastodon, The Hunter: Erst vor kurzem zu meiner Musiksammlung hinzugekommen, doch schon jetzt ein Liebling. Grandioser progressiver Metal, der mir als ehemaliger Tool-Fan sehr entgegenkommt. Favoriten: Curl Of The Burl, Stargasm.
  • White Lies, Ritual: Das zweite Album ist immer schwierig, muss es aber nicht sein. Zu Hören auf dem nahtlos ans Erstlingswerk anknüpfende Rituals, das unverhofft episch ist. Favoriten: Holy Ghost, Turn The Bells.

Zu guter Letzt kann ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, auch die schlimmen Seiten des Jahres aufzuzeigen.

Schlechtestes Buch:
David Nicholls, Zwei an einem Tag: Da gewinnt man schon mal ein Buch, und dann das. Lahme Story, dumme Protagonisten. Einfach dämlich und weniger als gar nicht empfehlenswert. Da bin ich wirklich froh, keinen einzigen Euro investiert zu haben!

Schlechtester Film:
Fremd Fischen: Gude Güde! Langatmig, unnachvollziehbar, einfach nur bescheuert! Ich stehe ja sehr auf Kitschfilme, aber dieser hier ging mir einfach nur auf die Nerven, und wenn ich nicht zufällig im Kino gegessen und dafür Geld bezahlt hätte, würde ich bis heute nicht wissen, was für ein (ödes) Ende diese Geschichte nimmt. Was habe ich mir überhaupt gedacht, es ist ein Kate Hudson-Film... Übrigens genauso blöde: Rio. 3D und nichts dahinter. Nicht anschauen!

Das war mein Jahr zweitausendelf. Und wen interessierts? Mir doch egal, ist doch mein Blog.
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